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Wochenende, 04.09. u. 05.09.10

Stellungnahme der Deutschen Bahn zur Vorabmeldung des Spiegel über angebliche Kostensteigerungen beim Bau der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm

(Berlin, 4. September 2010) Die Deutsche Bahn weist Spekulationen des Consulting-Büros Vieregg+Rössler über eine erneute Kostensteigerung beim Bau der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm entschieden zurück.

Ende Juli 2010 hat die DB eine aktualisierte Kostenrechnung auf Basis seriöser Planungen vorgestellt. Dafür wurden die einzelnen Bauabschnitte und Gewerke konkretisiert. Auf dieser Grundlage konnten die zu erwartenden Bau- und Planungskosten präzise kalkuliert werden. Danach belaufen sich die Kosten jetzt auf 2,89 Milliarden Euro.

Mit Blick auf das angekündigte Gutachten von Vieregg+Rössler weist die Deutsche Bahn darauf hin, dass dieses Consulting-Büro bereits in der Vergangenheit Kostenrechnungen zu Tunnelbauten vorgenommen hat, die sich als unzutreffend erwiesen haben.

Quelle: Deutsche Bahn AG

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Fahrtziel Natur-Award 2010 für herausragendes Verkehrskonzept im Allgäu

Die Linienbusse ins wild-romantische Hintersteiner Tal können mit der Bonus-Funktion „Bad Hindelang PLUS“ auf der „Allgäu-Walser-Card“ kostenlos benutzt werden.

Kommunikationspaket im Wert von 25.000 Euro als Gewinn / Erstmals Spezialpreis für Beherbergungsbetriebe verliehen / Neue Broschüre mit innovativen Mobilitätsprojekten

(Berlin/Düsseldorf, 3. September 2010) Mit dem Angebot „Bad Hindelang PLUS“ und der „Allgäu-Walser-Card“ gewann das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen den Fahrtziel Natur-Award 2010. Das Mobilitätskonzept setzte sich gegen Urlauberbus im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und Heide-Shuttle im Naturpark Lüneburger Heide durch. Der Wettbewerb wurde zum zweiten Mal von der Kooperation Fahrtziel Natur ausgeschrieben, in der sich die großen Umweltverbände BUND, NABU, VCD und die Deutsche Bahn seit 2001 engagieren, ökologisch verträgliches Verkehrsverhalten mit aktivem Naturerlebnis zu verbinden.

Die Verleihung fand heute in Düsseldorf anlässlich der TourNatur 2010, Deutschlands einziger Publikumsmesse rund um Wandern und Trekking, statt. In seiner Laudatio fasste Jürgen Büchy, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Vertrieb GmbH, die Begründung der Jury zusammen: „Die einzigartige Natur im und um das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen soll bewahrt werden, weshalb in der Region eine besonders vorbildliche Vernetzung von Mobilität und touristischen Angeboten geschaffen wurde. Die Verantwortlichen im Allgäu sind seit vielen Jahren immer wieder innovative Impulsgeber für die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus in Deutschland. Insbesondere „Bad Hindelang PLUS“ liefert einen wirklichen Anreiz für Gäste, schon bei der Anreise in einen sensiblen Naturraum auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.“

Auf Basis des Allgäu-Schwaben-Taktes entwickelte die Region Allgäuer Hochalpen zahlreiche Angebote, die für Gäste die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ganzjährig attraktiv machen. Die „Allgäu-Walser-Card“ verbindet als multifunktionale Chipkarte seit vielen Jahren zu günstigen Konditionen die touristischen Angebote der Gemeinden im Oberallgäu und dem Kleinwalsertal mit einem stetig optimierten Verkehrsangebot. Im Mai 2010 wurde in Bad Hindelang das All-Inclusive-Angebot „Bad Hindelang PLUS“ eingeführt. Über 200 Vermieter bieten mit ihrer Gästekarte freie Fahrt mit allen Bussen in der Region sowie den Bad Hindelanger Bergbahnen an. Hinzu kommen weitere Angebote von Naturbad bis Skipass.

Erstmals wurde in diesem Jahr auch ein Spezialpreis für Beherbergungsbetriebe ausgeschrieben. Dieser ging an „Bavarian Forest Holidays“ von Margaret Leach und Martin Holborow. Das britische Ehepaar unterstützt die Gäste ihrer neun Appartements in Bayerisch-Eisenstein konsequent bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und beweist, dass naturverträglicher Urlaub auch in Ferienwohnungen möglich ist. „Damit leisten sie ihren ganz persönlichen Beitrag zur Förderung eines sanften Tourismus in Deutschland“, zitierte Büchy die Begründung der Jury.

Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts, erklärte im Rahmen der Verleihung: „Der Erfolg nachhaltiger Tourismusangebote setzt voraus, dass es faire und vergleichbare Wettbewerbsbedingungen zwischen den Verkehrsträgern gibt. Wir brauchen deshalb mehr Kostenwahrheit im Verkehr, denn die heutigen Preise für ein Flugticket oder die Tankrechnung beim Auto spiegeln nicht die ökologische Wahrheit wider.“

Der Fahrtziel Natur-Award wird seit 2009 an Projekte verliehen, die in besonderer Weise Tourismus mit nachhaltigen Mobilitätslösungen verknüpfen und damit einen Beitrag zur langfristigen Sicherung des Naturerbes leisten. Der Gewinn ist ein aus Medialeistungen der Deutschen Bahn und der Umweltverbände geschnürtes Kommunikationspaket im Wert von 25.000 Euro. Der Spezialpreis richtet sich an Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen in deutschen Fahrtziel Natur-Gebieten, die ihre Gäste umfassend über die Möglichkeiten zur Anreise und Mobilität vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln informieren. Der Gewinner erhält Kommunikationsleistungen im Wert von 3.000 Euro.

In der druckfrischen Broschüre „Fahrtziel Natur-Award - Engagement für nachhaltige Mobilität“ stellt die Kooperation alle im Rahmen des Awards eingereichten Mobilitätsprojekte vor. Die Broschüre zeigt, dass sich der Einsatz für eine sanftere Form des Tourismus in Deutschland lohnt, und soll Aktiven in Schutzgebieten, bei Umweltverbänden, in Verkehrsbetrieben oder bei touristischen Leistungsanbietern Anregungen liefern, noch intensiver an nachhaltigen Mobilitätskonzepten zu arbeiten.

Die Partner der Kooperation „Fahrtziel Natur“ engagieren sich seit 2001 erfolgreich dafür, das Naturerbe und die Biodiversität durch aktive Förderung des nachhaltigen Tourismus langfristig zu sichern. Ziel ist eine Verlagerung des Freizeitverkehrs auf die umweltfreundliche Schiene und den Nahverkehr in den Regionen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.fahrtziel-natur.de/award.

Quelle: Deutsche Bahn AG, Foto: DB/AG Hans Peter Busse

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Schweiz: Extrazüge ans Oktoberfest in München

An den drei Oktoberfest-Wochenenden setzt die SBB zwischen Zürich und München Extrazüge ein. Jeweils freitags fährt ein Extrazug nach München, jeweils sonntags einer zurück nach Zürich. Die zusätzlichen Züge entlasten die vier regulären, täglichen Direktverbindungen zwischen der Schweiz und der bayrischen Metropole.

Wegen der grossen Nachfrage verkehren auch dieses Jahr an den drei Wochenenden des Oktoberfestes (17.–19. und 24.–26. September sowie 1.–3. Oktober 2010) Extrazüge von der Schweiz nach München und zurück.

Jeweils am Freitag verlässt ein Extrazug um 15.16 Uhr Zürich HB in Richtung der bayrischen Landeshauptstadt; der Zug macht während seiner gut viereinhalbstündigen Fahrt in Zürich Flughafen, Winterthur, St. Gallen, St. Margrethen, Bregenz, Lindau, Kempten und Buchloe Halt. An den drei Sonntagen fährt der Extrazug um 14.06 Uhr im Münchner Hauptbahnhof ab und trifft um 18.44 Uhr in Zürich ein.

Die täglich verkehrenden EuroCity-Züge verkehren mit einem Speisewagen und überwiegend auch mit einer SBB Minibar. Die Extrazüge werden jeweils durch eine SBB Minibar bedient.

Die Züge sind im Online-Fahrplan aufgeführt und können auch online gebucht werden. Zusätzlich liegen an allen Abfahrtsbahnhöfen der Extrazüge entsprechende Flyer auf.

Aufgrund der erwartet grossen Nachfrage nach München und zurück empfiehlt die SBB die verstärkte Nutzung der angebotenen Extrazüge und eine frühzeitige Platzreservierung.

Quelle: SBB

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